Nachhaltige Möbel und nachhaltige Küchen, Bio Möbel oder Öko Möbel?

Nachhaltigkeit seit 1988, als man das noch als ökologische Möbel, oder Öko-Möbel und Bio-Möbel bezeichnete

Was macht nachhaltige Möbel aus? Der Rat für nachhaltige Entwicklung hat für Bio Möbel oder Öko Möbel folgende Formulierung gewählt:

"Nachhaltige Möbel zeichnen sich durch eine hohe Wertigkeit von Materialien und Verarbeitung aus. Sie sind daher besonders langlebig und stabil. Die Hersteller nachhaltiger Möbel verwenden ausschließlich natürliche Rohstoffe, die unter verantwortungsvollen Umwelt- und Sozialbedingungen gewonnen und verarbeitet wurden."

Die 1988 als ökologische Massivholzschreinerei gegründeten Möbelmacher fertigen nicht erst seit dem ökologischen Neubau in Unterkrumbach 1997 Möbel und Küchen aus dem Holz der Hersbrucker Alb in Einzelanfertigung und in einzigartiger Fertigungstiefe. 

Wir kaufen die frisch gefällten Stämme direkt von den Waldbauern, entrinden, sägen und stapeln sie selbst auf unserem Gelände und verarbeiten das gesamte Material abfallfrei, weil alle Reste das ganze Gelände nebst regionalem Musterhaus und den Trockenkammern heizen. In liebevoller Einzelanfertigung entstehen daraus nachhaltige und langlebige Massivholzmöbel: ausschließlich in der eigenen Werkstatt mithilfe des Stroms aus der Fotovoltaikanlage und grünem Strom.

Nur nachhaltige Materialien und Transportwege ab 500 Meter

Die "regionale Waldschöpfungskette" und andere ehrliche Materialien

Nachhaltige Produktions- und Fertigungsmethoden in Unterkrumbach

Die regionale Waldschöpfungskette, Energiemangement und Verpackung

Einzelanfertigung statt Massenware, verpackungsfrei

Nur die Einzelanfertigung von Küchen und Möbeln, macht Menschen wirklich glücklich

Langlebigkeit, Reparatur und lebenslanger Service bis zum Upcycling und der Rücknahme von Möbeln und Küchen aus Unterkrumbach

Nachhaltigkeit bedeutet vor allem Langlebigkeit

Massivholz ist unkaputtbar

Am Beispiel unserer Möbelmacherküche aus dem Jahr 1996 können Sie sich selbst überzeugen, wie unsere Möbel in alt aussehen: fast wie neu. 

Nachölen, Reparatur, Umgestaltung, Umzug

Ein lebenlang Freude dran und erst recht danach

 Unser lebenslanger Service multipliziert den Wert Ihres Möbels und Ihrer Küche nachhaltig. 

Vererben und Möbel-Rücknahme mit Upcycling

Immer öfter nehmen wir Möbel auch zurück und finden Menschen, die noch Freude daran haben

Massivholz ist nicht totzukriegen, aber sollten Sie es mal selbst sein, ändern wir die Möbel gerne für Ihre Erben oder Freunde, oder wir nehmen sie zurück. 

Nachhaltige Arbeitsplätze die nicht nur Arbeit, sondern auch Freude machen

Soziale Verantwortung für Mitarbeiter und die Gesellschaft

Höchste weibliche Ausbildungsquote und viele Preise

Ergonomie und Zusammenhalt

Enkelgerechtigkeit

Engagement für die Gesellschaft und regionale Wirtschaftskreisläufe

Veranstaltungen und Unterstützung für Nachhaltigkeit in der Hersbrucker Alb

Kochshows mit regionalen Lebensmitteln und Köchen

Unterkrumbacher Werkstatt-Tage als Verbindung zur Kunst

Fuchsaurundweg und mehr soziales

Kommunikation über Nachhaltigkeit auf allen verfügbaren Kanälen

Jahrbuch seit 1997

100-seitiger Bericht auch zur Nachhaltigkeit jährlich an alle Kunden

Monatlich aktualisierter Newsletter

Alles, was Kunden interessiert als Video

Das Nachhaltigkeitsblog seit 2005

Das erste Handwerksblog in Deutschland

Zusammenarbeit mit Kunst und Wissenschaft und die Anerkennung dafür

Kooperationen und Preise belegen unsere Nachhaltigkeitsstrategie

Zusammenarbeit mit der Wissenschaft zum CO² Fußabdruck

Universitäten, Verbände und Universitäten zum Thema Nachhaltigkeit

Zusammenarbeit mit Künstlern und Museen

Preise für Nachhaltigkeit und mehr

Umweltbotschafter, Nachhaltigkeitspreise und andere Anerkennungen


Das Holz aus der Nachbarschaft - "Die regionale Waldschöpfungskette"

Es gibt viele gute Gründe für regionale Wirtschaftskreisläufe

Niemand kann uns so wertvolles Holz liefern, wie wir es uns selbst mit viel Zeit erarbeiten:

  1. Bei uns werden jährlich ab Dezember die Stämme frisch nach dem Sägen angeliefert, manche Bäume standen weniger als 500 Meter von unserer Werkstatt entfernt. Sie werden direkt mit dem Rückezug angeliefert, weil sich das Umladen auf den LKW nicht lohnen würde und der Rückezug aus dem Weg vom Wald nach Hause sowieso bei uns vorbeifährt.
  2. Ende März, Anfang April kommen die Entrinder der Familie Feulner: Diese Monstermaschine entfernt von rund 120 Kubikmetern Hartholz in rund drei Stunden. Dieses Video muss man sich unbedingt ansehen. 
  3. Idealerweise kommt tags darauf Claus Gerstacker mit seiner mobilen Säge. Auf die laden wir mit dem Stapler die Stämme und er sägt sie in die von uns angegeben Stärken. Danach stapeln wir die Bretter sorgfältig, fotografieren und katalogisieren sie. Und zwar so, dass wir nach einigen Jahren im Außenlager lebhafte oder ganz saubere Stämme schon im Computer unterscheiden können. So finden wir den richtigen Stapel für den Geschmack unserer Kunden und befördern ihn aus dem Lager in eine der Trockenkammern. 
  4. In der Trocken gehen wir extrem schonend mit dem Holz um, sind aber ein wenig gemein zu den Tierchen, die wir nicht in unserer Werkstatt haben wollen. Wenn wir dicke Bretter bohren wollen, müssen die schon mal 7 Wochen in der Trockenkammer liegen. (In modernen Vakuum-Trockenanlagen geht das in ein paar Tagen, aber das Ergebnis ist eben etwas ganz anderes.) Wir steuern genau den Trocknungsgrad, der das Holz in Ihrer Wohnung dann kaum noch Aufquellen oder Schwinden lässt.
  • Wir garantieren mindestens 95 % Holz aus Franken, meist sind es aber 100 %.
  • Rund 75 % unseres Einkaufs findet in der Hersbrucker Alb statt, also nur einige Kilometer von unserer Werkstatt entfernt.
  • Bis zu 30 % unseres Holzbedarfs ersteigern wir auf Wertholzsubmissionen in Franken, aber selbst dann fällt keine Anfahrt über 100 Kilometer an.
  • Das Geld unserer Kunden geben wir bei unseren Nachbarn aus und erhöhen so die Lebensqualität in der Hersbrucker Alb
  • Davon profitieren direkt unsere Waldbauern, die Holztransporteure, die Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land, die Entrinder, der Betreiber des mobilen Sägewerks und hoffentlich auch deren Familien und Freunde
  • indirekt über die Steuern, die durch bewusste Regionalität hier bleiben, profitieren damit auch die Gemeinden und damit die Schulen und wir alle 

Ehrliche Materialien, Schadstoffreiheit und gesundes Wohnen

Nur Naturprodukte und andere als baubiologisch unbedenklich anerkannte Materialien

Als „ehrliche Materialien“ bezeichnen wir alles, was wir bedenkenlos in Ihre Wohnräume einbauen können, ohne befürchten zu müssen, dass sie Schadstoffe ausgasen.  Neben Massivholz und Naturstein sind das vor allem:

  • Glas in allen Ausführungen
  • Edelstahl, Rohstahl und andere Legierungen von Metallen
  • Keramik gesintert und konventionell
  • Linoleum und Kork
  • Leder, schadstofffreie Textilien
  • Rindentuch
  • Sperrholz ohne Tropenholz für Rückwände und Schubladenboden
  • Dreischichtplatten, die zum Massivholz zählen

Wir vermeiden Plastik, wo wir können. Das gelingt meist, aber leider nicht immer.
Wir arbeiten nicht mit Tropenholz, mit Span-, MDF- und Tischlerplatten.


Biologische Oberflächenbehandlung mit den Naturfarben von Livos seit 1980

Schon vor der Möbelmachergründung verwendete herwig Danzer ausschließlich Livos-Produkte

Die Firma Livos war Mitte der 70er Jahre der erste Hersteller von Naturfarben und wir sind ihr seit über 40 Jahren treu geblieben. Es gibt eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe, die Sie selbst im Internet lesen können. Produkte der chemischen Industrie bekommen unsere Massivholzmöbel und -küchen nie zu spüren. Denn gerade bei den großen Oberflächen von Schränken im Schlafzimmer und Küchen gasen Chemieprodukte häufige wahre Schadstoffcocktails aus.

Das Aufbauen einer Öloberfläche ist deutlich aufwändiger, als Lackieren, aber dafür kann sie auch ein Leben lang nachgepflegt werden. Die Pflege ist unaufwändig, jedes offenporig behandelte Massivholzmöbel kann außerdem auch bei Dellen, Kratzern und sogar Schnitten repariert werden, solange nicht jemand mit der Kettensäge ...

Auf dem Möbelmachergelände können sie die Öloberflächen einiger alter Küchen (22 und 27 Jahre) selbst in Augenschein nehmen.

 

 


Nachhaltige Möbelfertigung, Fertigungstiefe und Holzlieferkette bei den Möbelmachern

Moderne und rückenfreundliche Maschinen und Arbeitsplätze

Ein Zusammenfassung der handwerklichen Arbeitsschritte in der Werkstatt. Wenn Sie uns besuchen, zeigen wir Ihnen alles im Original.

  1. Ablängen: Die getrockneten Bretter werden nach Stückliste mit der Kettensäge zunächst auf die passende Länge geschnitten
  2. Besäumen: An der rückenfreundlichen Längsschnittsäge wird zunächst die Rinde weggeschnitten und danach ganz nach dem persönlichen Wunsch das Holz ohne oder mit vielen Astlöchern in parallel besäumte Lamellen gesägt
  3. Hobeln: Im Hobelautomat (Vierseiter) werden die Bretter in angenehmer Arbeitshöhe von allen vier Seiten gleichzeitig gehobelt. Die anfallenden Späne wird zum Beheizen des ganzen Geländes und der Trockenkammern verwendet
  4. Sortieren: Der wichtigste Prozess ist das Sortieren der einzelnen Lamellen zu einer Schrankseite, die ästhetisch gut aussieht und auch noch "liegen bleibt", sich also nicht verzieht. Dafür gibt es Schreinerregeln, die auf der Zellstruktur der Bretter beruhen, die unbedingt eingehalten werden müssen, um "Schüsseln" oder "Bauchen" zu verhindern.
  5. Verleimen: Früher hat man sich mit den Schraubzwingen Blasen an den Händen geholt, heute erledigt das die Druckluft im Verleimstern: Die seitlich mit baubiologisch anerkannten Holzleim bestrichenen Bretter werden wohlsortiert eingelegt und mit Druckluft so verpresst, dass die Platten nach einer Stunde wieder herausgeholt werden können.
  6. Schleifen: Durch die Breitband-Schleifmaschine (132 cm) mit drei eingebauten Schleifbändern werden die fertig verleimten Platten von einem Förderband transportiert und in drei Körnungen von grob nach fein perfekt geschliffen 
  7. Fräsen, Bohren, Formatieren: Die fertig verleimte Möbelseiten und -böden werden auf der computergesteuerten CNC-Maschine (Computerized Numerical Control) von Vakuumspannplatten gehalten, auf das Fertigmaß gesägt, die Kanten werden gefräst und geschliffen, alle Beschlagbohrungen und Fugen für die Rückwände gesetzt. Wohlgemerkt: das macht so wenig der Computer, wie Ihr Word-Programm Texte schreibt, das müssen unsere Damen und Herren der Maschine aufwändig beibringen. 
  8. Verleimen in der Korpuspresse: Die fertig gefrästen Möbelteile werden mit dem Auge kontrolliert, mit der Hand, falls nötig nachgearbeitet und in der Korpuspresse verleimt.
  9. Öloberläche aufbauen: Die Korpusse (sie heißen wirklich so! Also weder "Korpi", noch "Korpen", sondern einfach Kopusse. Wenn man es tatsächlich lateinisch deklinieren wollte, dann müsste es Corpora heißen). Also zurück zum Ölen: Die Korpusse, die Schubladen, die Rückwände und die Arbeitsplatten werden in einem aufwändigen Verfahren zunächst gewässert, nochmal geschliffen und danach mehrfach geölt   
  10. Endmontage: Nach einigen Tagen Trockenzeit werden die Möbel montiert und sind "schwuppdich" fertig
  11. Montage: Jetzt müssen sie nur noch beim Kunden montiert, berechnet und bezahlt werden.

Uns ist kein anderer Betrieb bekannt, der im Wald die Bäume kauft, auf dem eigenen Gelände entrindet, sägt und lagert und die in Einzelanfertigung entstandenen Möbel einige Jahre später selbst zu den Kunden liefert. Dafür gibt es Gründe:

  • der Einkauf kostet viel Zeit und Geld, welches dann im Lager rumliegt
  • das Handling der Stämme von der Organisation bis zum Hochstapeln erfordert Erfahrung und ist gleichzeitig richtig anstrengende Knochenarbeit für das ganze Team
  • die jährliche Aktion kostet abgesehen vom ständigen Organisations- und Einkaufsaufwand vom Entrinden bis zum fertig eingeräumten Holzlager meist drei Wochen Zeit, in denen es auch mal regnet oder sogar schneit
  • Wer uns – wie schon einige Kunden und Freunde bisher – dabei helfen mag, stellt sich auf Termine Ende März bis Anfang April ein und ruft uns einfach an
  • Dafür freuen wir uns den ganzen Rest des Jahres über eine auf anderen Wegen nicht zu erreichende Holzqualität 

Unsere Lieferkette beim wichtigsten Material Holz ist dank des eigenen Einkaufs im Wald oder bei Wertholzversteigerungen gesichert (Holz-Lieferprobleme hat nur der Handel, nicht der Wald). Der Holzvorrat für rund fünf Jahre von knapp 400 Kubikmetern Hartholz wird jährlich neu aufgefüllt. Lustigerweise war die Liefersicherheit ja eigentlich nicht unsere Absicht, sie ist nur ein sehr angenehmer Nebeneffekt unserer Regionalitäts-Philosophie. Denn nur mit einem eigenen großen Holzlager ist regionales Wirtschaften glaubwürdig umzusetzen, wer auf Händler angewiesen ist, kann nie genau sagen, wo das Holz herkommt. Das hat den Bayerischen Rundfunk zu diesem Fernsehbeitrag über unsere Holzwirtschaft inspiriert.

Nachhaltige Energieversorgung dank Sonne, Restholz und Regen

Strom aus der Photovoltaikanlage, Wärme durch Abfallholz, Regenwasser für WC-Spülung und unser Biotop mit Steruobstwiesen

  • Im Jahr 2017 ärgerten wir uns nicht über kaputte Dachziegel (schluck), wir freuten uns lieber auf unsere neue Photovoltaikanlage (29,64 kWp), von der wir laut Langzeitmessung unseres Stromverbrauchs über 80 Prozent des Stromes selbst für Ihre Küchen und Möbel verwenden werden.
  • Seitdem erzeugen wir manchmal über zwei Drittel unseres Strombedarfs (rund 55 000 kWh) selbst und seit Juni 2018 Jahres kühlen wir damit auch klimaneutral Büro und Ausstellung für Mitarbeiter und Kunden. Auch von außen, bzw. über das Internet kann man unsere Stromerzeugung dauerhaft beobachten.
  • Prinzipiell ist der Energiebedarf bei der Herstellung von Massivholzmöbeln im Vergleich zu Möbeln aus Plattenmaterial immer am geringsten, weil kaum energieintensiver Zerspanungsaufwand anfällt. Die in Bretter geschnittenen Bäume werden zu wunderbaren Möbeln verarbeitet und nicht die komplett zu Brösel zerspanten MDF- oder Spanplatten, die auch mit giftigen und ausgasenden Kunstharzen vermischt werden müssen.
  • Zusammen mit den Naturharzölen von Livos werden unsere Möbel zum umweltfreundlichsten Möbel, das wir kennen. 

Unsere Absaugung holt die Späne von den Maschinen und dem Restholzzerhacker. Danach werden sie vollautomatisch zu 7 cm großen Briketts gepresst und in den Bunker oberhalb der Heizanlage verschoben. Die Heizung muss wegen der Trockenkammern auch im Sommer durchlaufen, schaltet sich aber auch ab und zündet sich selbständig wieder an. Nebenbei versorgt sie Werkstatt, Büro und Ausstellung, aber auch das regionale Musterhaus mit Wärme, bzw. Fernwärme.

Auf diesem Weg ist der größte Teil unseres Einkaufs als Kohlenstoffspeicher in Möbeln und Küchen verbaut, der Rest wird ohne notwendige Zukäufe aus nachwachsenden Rohstoffen klimaneutral und in einer modernen Anlage zur Wärmegewinnung genutzt.

 

 

Wir installierten beim Neubau 1997 zwei 5000-Liter-Zisternen, wovon eine der Unterkrumbacher Feuerwehr als Löschwasser vorbehalten ist. Die andere ist dank unseres großen Daches selbst in Trockenzeiten gut gefüllt. Auch bei den 21 bisherigen Werkstatt-Tagen mit manchmal über 2000 Besuchern gab es keine Engpässe. Nebenbei pflegen wir damit unser Biotop nebst Steuobstwiesen. 

Einzelanfertigung statt Massenware, verpackungsfrei zum Kunden geliefert und montiert

Das umweltfreundlichste Möbel ist das, das erst gar nicht gebaut wurde. In Unterkrumbach werden – abgesehen von einige Miniserien Ausnahmen – Möbel ausschließlich auf Bestellung gefertigt. Aber VOR der Bestellung, werden die Möbel und Küchen erst gemeinsam mit den Kunden entworfen und später als echte Unikate hergestellt.

Natürlich bauen unsere Kunden eine ganz andere Beziehung zu IHREM Möbel auf, als wenn es das gleiche Möbel bei tausend anderen Menschen baugleich gäbe. Denn es entspricht nicht dem Standardgeschmack, sondern wurde ganz fein auf die persönlichen Wünsche abgestimmt und genau so verwirklicht.

So ein Einzelstück wirft man nicht weg, es wird geliebt, umgezogen, geändert oder auch vererbt.

Wenn das nicht nachhaltig ist?

 

 

In jeder Möbelfabrik und selbst bei kleineren Herstellern steht am Ende der Fertigung die Verpackung. Weil der Kunde sie ja nicht zurückgeben kann, muss sie so billig, wie möglich und vor allem zum Wegwerfen sein.
Am Ende unserer Fertigung steht dagegen unser Anhänger, in den die Möbel gestellt, mit Decken und Kantenschonern geschützt und mit Gurten verkehrssicher festgezurrt werden. Mehr brauchen wir nicht und die Umwelt schon gar nicht. Die Decken und die Gurte nehmen wir nach der Montage wieder mit heim und können sie bei den nächsten Kunden wieder verwenden. 

Ausnahmen waren bisher nur unsere Küchen in Portugal und Miami, da mussten auch wir ungewöhnliche Wege gehen, aber für diese Kunden war es uns das wert und ihnen auch. 


Langlebigkeit ist Nachhaltigkeit

Überzeugen Sie sich auf unserem Gelände selbst von der Lebensdauer unserer Möbel

Nachdem unsere Werkstatt und Ausstellung 1997 gebaut wurde, und alle Möbel für das regionale Musterhaus im Jahr 2000, gibt es bei uns ganz viele Beispiele von nicht mehr ganz jungen Möbeln. Mit einem Anfassen, Drüberstreichen, Schubladenöffnen entkräften diese die Vorurteile Ihrer Freunde („Massivholz ist viel zu empfindlich“). Sie könnten auch den 1997 gebauten höhenverstellbaren Schreibtisch des Geschäftsführers anschauen, leider ist das Holz aufgrund der natürlichen Sedimentierung des Papiers nicht mehr zu finden. 


Zum Beispiel: Der CO2-Fußabdruck eines MAssivholztisches verglichen mit dem eines industriell gefertigen Spanplattentisches

CO2 Messungen (eigentlich Schätzungen) sind nicht leicht, aber hier ist ein anschauliches Beispiel


Im letzten Jahrbuch haben wir auf der Suche nach verlässlichen Daten über den CO2 Fußabdrucks der Einzelanfertigung im Ver- gleich zur industriellen Herstellung um Hilfe gebeten und schon ist sie da: Dr. Christian Krotscheck von der TU Graz hat mit dem Nach- haltigkeitsprofessor Dr. Michael Narodoslawsky den SPI (Sustaina- ble Process Index in m²a, also ein Quadratmeter Erde wird 1 Jahr beansprucht), zu Deutsch den „ökologischen Fußabdruck“, entwi- ckelt und als Beispiel einen massiven Eichentisch mit 180 mal 200 cm vom Schreiner mit einem industriell gefertigten aus Spanplatte verglichen. Gemessen wurden Rohstoffe, Energie, Logistik, Personal, Infra- struktur, Emission/Abfall und die Kohlenstoffbindung des Holzes. Der Tisch des konventionellen Schreinerbetriebs (der das Holz im Handel kauft, also nicht selbst sägt und keinen eigenen Strom pro- duziert usw.) ist nach Quadratmeter pro Jahr geteilt durch die Le- bensdauer (m²a/LD) dem Industrieprodukt um den Faktor 81 über- legen, der Schreinertisch 119 m²a/LD, die Spanplatte 9615 m²a/LD. Sicher könnte man anhand dieser Untersuchung (hier zum Down- load) auch unseren Wert in Unterkrumbach abschätzen, wer macht denn sowas?

 

Preise für die nachhaltige Möbelproduktion

Meinungen von Außen

von herwig Danzer | Mrz 13, 2020

Bewerbung für den Nachhaltigkeitspreis der Lammsbräu – wir sind nominiert

Allgemein, Nachhaltigkeit, Bio und Messen, Über uns

Nachtrag vom 26.9.2020, die Preisverleihung

Wir gratulieren VAUDE, dem Preisträger in der Kategorie „Familiengeführtes Unternehmen“ sehr herzlich, natürlich auch der Firma Loveco, die wie wir zu Nomierten zählte.

Die Laudatio von Violetta Paprotta:

„Beim Neumarkter Lammsbräu Preis für Nachhaltigkeit 2020 hat Die Möbelmacher GmbH einen Platz unter den Top 3 in der Kategorie „Familiengeführtes Unternehmen“ erzielt. Nominiert wurden Die Möbelmacher in einem mehrstufigen Verfahren aufgrund ihrer konsequent ökologischen Ausrichtung. Darüber hinaus trage das Unternehmen mit vielen sozialen und kulturellen Aktivitäten dazu bei, ganzheitliches Denken und Handeln zu verbreiten.
Für ihr Engagement für Natur, regionale Wertschöpfungskreisläufe und die Gesellschaft wurden Die Möbelmacher bereits mehrfach ausgezeichnet. Wie die Küche Herz eines jeden Hauses ist, ist die Manufaktur Motor und Ideengeber zahlreicher Initiativen, unter anderem für den „Tag der Regionen“, den „Initiativkreis Holz“ und „Heimat auf´m Teller“.
Sich seiner besonderen Verantwortung als Familienunternehmen bewusst, bindet der Pionier-Betrieb alle Mitarbeiter in seine Nachhaltigkeitsstrategie ein und lässt sie diese eigenverantwortlich Tag für Tag umsetzen.
Durch transparente Kommunikation und die kreative Nutzung vielfältiger Kanäle tragen Die Möbelmacher dazu bei, den Nachhaltigkeitsgedanken zu verbreiten.
Mit der Verbindung von regionaler Handwerksqualität, individueller Ästhetik und optimaler Nutzbarkeit begeistern Die Möbelmacher das Frankenland aber auch die große weite Welt für nachwachsende Rohstoffe.
Urteil der Jury: „Eine starke Bewerbung!““

Überblick: Nachhaltigkeit der Möbelmacher in sieben Sätzen

Die Kurzform unseres Engagements für Nachhaltigkeit seit 1988, aber besonders seit 1997, seitdem wir dank des ökologischen Neubaus ausschließlich mit dem Holz aus Franken arbeiten

Ökologie und Nachhaltigkeit bei den Möbelmacher in 7 Sätzen:

„Seit August 2017 erzeugen wir über zwei Drittel unseres Strombedarfs selbst und seit Juni dieses Jahres kühlen wir damit auch so umweltfreundlich wie möglich Büro und Ausstellung für Mitarbeiter und Kunden.

Die Wärme für die Trockenkammern, das Warmwasser, die Heizung und das regionale Musterhaus erzeugen wir mit Abfallholz aus der Möbelproduktion in unserer eigenen Heizanlage. Das Wasser für die Klospülung und das Bewässern unserer Biotope am Gelände kommt aus unserer auch in Trockenzeiten gut gefüllten Regenwasserzisterne.

Die Bäume für unsere Möbel kommen aus den Wäldern der Nachbarschaft, werden bei uns mit Selfmade-Strom gesägt und ganz ohne Fremdenergie im Außenlager ein paar Jahre getrocknet. In den Trockenkammern passen wir die Bretter endgültig an das Raumklima an, verabschieden unbeliebte Bewohner des Holzes und verarbeiten es zu langlebigen, ausschließlich mit Naturharzölen veredelten Massivholzmöbeln, wobei ganz nebenbei wieder das Abfallholz für die Heizung entsteht.

Die Möbel werden mit 1000 mal wiederverwendbaren Decken verladen und beim Kunden montiert, der sie nutzt, liebt, vererbt, umzieht oder nach Jahrzehnten reparieren lässt oder zurückgibt. Dann werden sie nachgeölt, aktualisiert und günstig weitergegeben oder verschenkt oder sie erzeugen – schlimmstenfalls – wieder Wärme in der Trockenkammer für die neuen Möbel – der Kreislauf schließt sich.“

Möbel und Küchen fertigen wir auch gerne aus Ihrem eigenen Holz

Natürliche Materialien, Ressourcen und die Herkunft derselben

Fertigungstiefe und vollständige Nutzung

Soziales

Ökologisches Gelände mit Hecken und Streuobstwiesen

Einzelanfertigung für die Perfektionierung der Einrichtungswünsche, solche Möbel wirft man nicht weg

Nachhaltiges Produktdesign durch Einzelanfertigung, Ästhetik, zeitbeständiges Design, abfallvermeidend

Extrem energiesparende Produktion durch Fotovoltaik, thermischer Restholzverwertung
Nachhaltigkeit in der 'Küchenplanung schließt auch Design für die Familie mit ein
Frauen im Männerberuf und ...

Definition von Nachhaltigkeit und Links zu Grober, ins blog auf die Blogartikel zu den Preisbewerbungen

  • Schon seit dem Jahr 1988 läuft unser Service ununterbrochen. Wenn was ist, rufen die Kunden an und das soll auch so bleiben
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